ACHT
Aber der Schreck legte sich schnell wieder und damit auch die Ablehnung. Dieses Mädchen hatte etwas, das ich mochte, obwohl ich nicht sagen konnte, was es war. Sie war älter, gerade vierzehn geworden. Ich war noch nicht mal dreizehn. War es das? Jasmin war auch beinahe vierzehn. Vielleicht fühlte ich mich immer zu älteren Mädchen hingezogen. Jedenfalls wollte ich schon nach ein paar Tagen nicht mehr, dass sie sich woanders hinsetzte. Ich gewöhnte mich schnell daran, dass sie eine Glatze hatte. Es störte mich nicht mehr.
Den anderen in unserer Klasse ist es wohl ähnlich ergangen. Benni sagte zu ihr: „Von mir aus, kannst du die Mütze absetzen. Draußen, auf dem Schulweg, würde ich die auch aufbehalten. Aber hier im Klassenraum sind wir doch unter uns.“ Anne blickte zu ihm hin und lächelte. Sie sah sehr verletzlich aus. „Ich würde mich trauen, wenn ihr mich nicht auslacht“, sagte sie.
„Bestimmt nicht“, versicherte Benjamin und machte eine Faust um Anne zu zeigen, wie er sie verteidigen würde, falls es notwendig wäre. Dann wandte er sich an die anderen: „alle mal herhören! Affendicki, kannst du mal die Schnauze halten? Hat einer was dagegen, dass Anne diesen Pudel vom Kopf nimmt?“
„Muss sie selber wissen“, sagte jemand.
„Stört das irgendwen?“, hakte Benjamin nach. „Hand hoch, wer ist dafür, wer dagegen?“
Keiner hob die Hand. Es war auch unklar wofür. Aber vor allem war es nicht richtig, über Annes Kopf hinweg abzustimmen, fand ich und sagte das auch laut und deutlich. Von allen Tischen war Gemurmel zu hören. Anne saß still auf ihrem Platz. Es kostete sie Überwindung. Das sah ich deutlich. Sie blickte hin zu Marian, zu Jasmin, zu Dicki und dann mit fragenden Augen zu Benjamin. Langsam griff sie nach der Mütze, zögerte und zog sie herunter. Dabei hing ihr Blick an Benni, als holte sie sich Kraft bei dem Größten und Stärksten unter uns.
Den anderen in unserer Klasse ist es wohl ähnlich ergangen. Benni sagte zu ihr: „Von mir aus, kannst du die Mütze absetzen. Draußen, auf dem Schulweg, würde ich die auch aufbehalten. Aber hier im Klassenraum sind wir doch unter uns.“ Anne blickte zu ihm hin und lächelte. Sie sah sehr verletzlich aus. „Ich würde mich trauen, wenn ihr mich nicht auslacht“, sagte sie.
„Bestimmt nicht“, versicherte Benjamin und machte eine Faust um Anne zu zeigen, wie er sie verteidigen würde, falls es notwendig wäre. Dann wandte er sich an die anderen: „alle mal herhören! Affendicki, kannst du mal die Schnauze halten? Hat einer was dagegen, dass Anne diesen Pudel vom Kopf nimmt?“
„Muss sie selber wissen“, sagte jemand.
„Stört das irgendwen?“, hakte Benjamin nach. „Hand hoch, wer ist dafür, wer dagegen?“
Keiner hob die Hand. Es war auch unklar wofür. Aber vor allem war es nicht richtig, über Annes Kopf hinweg abzustimmen, fand ich und sagte das auch laut und deutlich. Von allen Tischen war Gemurmel zu hören. Anne saß still auf ihrem Platz. Es kostete sie Überwindung. Das sah ich deutlich. Sie blickte hin zu Marian, zu Jasmin, zu Dicki und dann mit fragenden Augen zu Benjamin. Langsam griff sie nach der Mütze, zögerte und zog sie herunter. Dabei hing ihr Blick an Benni, als holte sie sich Kraft bei dem Größten und Stärksten unter uns.
Sonnenblume87 - 25. September, 18:50

vorschlag, komm du her und tipp selber =) *g* wäre doch was, oder???
aber keine Sorge, wenns mir langt, tipp ich später noch abissl mehr ab =)
hab dich lieb mein Schatz!
ach ja.. ich hab dann jetzt am Freitag nen Termin.. nur dummerweise DIESEN... mami.....